Marlene Dietrich :: Widerstand gegen die Nazis


Sie scheut sich auch nicht davor, ein Lazarett der deutschen verwundeten Gefangenen zu besuchen. Die meisten deutschen Soldaten sind noch halbe Kinder und liegen im Sterben. Ein schrecklicher Anblick der sich ihr offenbart und sie erkennt das ganze Ausmaß des Krieges und der Nazis. Danach kämpft sie noch unermüdlicher gegen das Regime Hitlers. In der Hoffnung den Krieg zu verkürzen, wird die Kriegspropaganda, die Marlene gegen die Nazis aufnimmt, zur demoralisierung der Deutschen eingesetzt. Doch erst alliierte Bomber können Nazi-Deutschland bezwingen. Mit der Zerstörung vieler deutscher Städte und letztendlich Berlins ist der Zweite Weltkrieg zu Ende. Bis zum Ende bangt Marlene um ihre Mutter, die noch immer in Berlin ist. Nach Kriegsende forscht sie auch nach ihrer älteren Schwester Elisabeth, die im Konzentrationslager (KZ) Bergen-Belsen die Kantine für die Wachmannschaften leitete. Marlene weiß nicht, ob sie überlebte aber ihr war es auch egal, denn sie will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Elisabeth hatte schließlich den Nazis geholfen.


Marlene, die sich zwischenzeitlich wieder dem Filmgeschäft zuwandte, hat eine leidenschaftliche Affäre mit Jean Gabin, ihrem Partner in Martin Roumagnac. Auch der berühmte Autor Erich Maria Remarque wird zeitweilig ihr Lebensgefährte. Verheiratet war sie jedoch immer noch mit Rudolf Sieber. Als in den 50ern Filmangebote rar wurden, entdeckte sie ihre Begeisterung für die Musik neu.
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