cine moments: No Reservations
Ich weiß nicht was los war, aber am Montag lief richtig TV-Programm. Ich wollte mich nicht entscheiden, was ich zuerst glotze. Mit Rezept zum Verlieben hat Sat1 bei mir voll ins Herz getroffen. Eigentlich konnte ich mit Catherine Zeta-Jones nie was anfangen. Doch der Film zeigte mir eine sympathische ganz zauberhafte und gutaussehende charakterstarke Catherine. Den Zusatz „für ihr Alter“ spare ich mir. Gutaussehend meint bei mir „gutaussehend“, egal wie alt.
Mark Isham: Building a Family,
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Catherine spielt die Chefköchin Kate; sie ist in einem noblen Restaurant in Manhattan angestellt. Ihr letztes Date ist schon eine gefühlte Ewigkeit her und auch sonst ist Kate (am Liebsten) für sich alleine. Probleme bespricht sie mit ihrem Psychotherapeut. Umso mehr freut sie sich auf den Besuch ihrer alleinerziehenden Schwester Christine und Tochter Zoe. Dann haben beide einen Autounfall, Christine stirbt. Aus Briefen ihrer Schwester liest Kate, dass Christine Zoe nur ihr Anvertrauen würde. Da Zoes Vater unbekannt und Kate einer Adoption ihrer Nichte zuvor kommen will, übernimmt sie kurzer Hand die Pflege. Kates Chefin verordnet "Zwangsurlaub" und stellt Nick als Kates Vertretung ein. Kate versucht ihr Bestes doch Zoe isst all ihre kulinarischen Köstlichkeiten nicht. Als die Trauer überwunden scheint, macht sich Kate wieder auf zur Arbeit und nimmt Zoe gleich mit. Nick bringt Zoe dort durch einen Trick wieder zum Essen (natürlich mit italienischen Spaghetti). Auch sonst mischt der Pavarotti-singende Nick Kates Restaurant-Küche mit neuem Leben ordentlich auf. Mit dieser Art zu kochen, kommt Kate überhaupt nicht klar…
Mein Fazit: Den Filmscore komponierte Philip Glass, seine Kompositionen findest du mit auf demb Soundtrack. Insgesamt ist er gelungen, wer jedoch das musikalische Thema des Films sucht, wird staunen: Es ist auf dem Soundtrack nicht drauf! Building a Family, wie das Thema heißt, wurde von Mark Isham komponiert und ist auf dem Score von Das Haus am Meer (Live as a House) zu finden. Mark Isham gehört seit dem Chicago Hope–Score, neben John Williams, Hans Zimmer und Jerry Goldsmith, zu meinen absoluten Lieblings-Hollywoodkomponisten.
Kritiker zerrissen Scott Hicks Remake von Bella Martha (2001) als "uninspirierten nervtötenden Hollywood-Kitsch". Höre nicht auf das Gebrabbel. Ich fand den Film toll und er ist mir heute sogar ein cine moment wert. Es ist genau dieser Kitsch, den den Amis keiner nach macht! Dafür liebe ich US Filme und Serien. Seichte Unterhaltung, nette Charaktere und ganz viel . Hollywood kann schließlich nicht immer nur auf Alien-Jagd gehen oder "German Nazis" zeigen.
Am 28. September 2010 um 02:47 Uhr
[…] Chauffeur), 13.12.2009 -> Australia, 06.01.2010 -> Avatar vs. Aliens, 12.02.2010 –> No Reservations (Rezept zum Verlieben), 09.03.2010 -> Alice in Wonderland (Alice im Wunderland), 11.03.2010 -> The Pursuit of […]