cine break: Hachi
8. Juni 2010
Zeit für eine cine break mit Hachiko. Der schwedische Filmregisseur Lasse Hallström hat nach Filmerfolgen wie Gottes Werk und Teufels Beitrag oder Chocolat wieder eine tolle Geschichte zu erzählen: "Und dort fing ihre Geschichte an…" – so beginnt der Enkel von Musikprofessor Parker Wilson seinen Schulvortrag über "seinen Helden". Professor Parker läuft auf der Bahnstation von Bedridge ein Akita-Welpe zu. Er nimmt ihn mit nach Hause. Darüber ist seine Frau Cate anfangs nicht begeistert. Doch bald hat sie Hachi in ihr Herz geschlossen und Tochter Andy liebt ihn sowieso. Fortan werden der Professor und Hachi unzertrennlich, Hachi bringt ihn jeden Tag zum Bahnhof und holt ihn pünktlich zum Feierabend wieder ab. Doch dann stirbt Parker während einer Univorlesung an Herzversagen. Und Hachi wartet jeden Tag zur selben Zeit am selben Ort auf die Heimkehr des Professors…
Hachiko Trailer (2009),
bereitgestellt von YouTube™
Mein Faziz und Hintergrund. Der Film ist von einer wahren Begebenheit inspiriert. Der echte Hachikō wurde 1923 in Odate (Japan) in der Präfektur Akita geboren. Er holte sein Herrchen, den Universitätsprofessor Hidesaburō Ueno, jeden Tag vom Bahnhof Shibuya ab. Und wartete nach dessen Tod neun Jahre lang jeden Tag zur selben Zeit am selben Ort auf dessen Heimkehr. Hachikō gilt bis heute als Inbegriff von Treue. Die Japaner errichteten nach Hachikōs Tod 1935 eine Statue am Bahnhof in Tokio. Diese wurde aber während des Zweiten Weltkrieges wegen Eisenknappheit eingeschmolzen. Nach dem Krieg beauftragte sie Andō Takeshi, Sohn des verstorbenen Erschaffers der Originalstatue, eine neue Statue zu modellieren. Diese wurde im August 1948 am früheren Platz aufgestellt. Der westliche Bahnhofsausgang, an dem Hachikō immer gewartet hatte, heißt heute offiziell Hachikō Exit.
Den Film-Score komponierte der polnische Komponist und Oscar®-Preisträger Jan A. P. Kaczmarek und ist nur in Japan erhältlich. Leider, denn die Musik ist genauso toll, wie der Film selbst. Einige Tracks kannst du bei YouTube™ hören. Am Besten gefallen mir das Theme Japan, The Second Dance und Goodbye. Endlich mal wieder ein Filmscore, die ein Klassiker der Filmgeschichte werden könnten. Wenn du Hachiko noch nicht geguckt hast, unbedingt Taschentücher bereithalten!








Das ich nur eine Woche später, dass Betty-Special bereits sehen konnte, reiner Zufall.
Das Mickey Mouse Imperium ist einfach riesig. Wer sich seit den Anfängen bis heute mit Disney beschäftigt, wird aus dem Staunen nicht mehr rauskommen. Ob Cartoons oder Realfilme Disney ist überall! Manchmal sogar da, wo du Disney nicht unbedingt vermuten würde. Freue dich also auf 4ever Disney – demnächst bei cinesg.de. Den passenden Logo-Claim suchte ich derweil schon mal raus. Hier ist The Wonderful World of Disney aired on Disney Channel, der beste Disney TV-Sender meiner Meinung. Disney hat gleich eine Hand voll Sender bei uns. The Wonderful World of Disney lief vor jedem "Disney Meisterwerk" als Intro (weiß nicht, ob es aktuell noch gezeigt wird :blush:).


Glaubt man Mediengerüchten könnte British Sky Broadcasting, kurz BSkyB mittelfristig mit Sky fusionieren. Dann hätte die
Alle Dienste und Optionen werden damit unter dem selben Namen wie bei BSkyB eingeführt. Eine Fusion mit BSkyB wäre für mich daher nicht so realitätsfern. Schließlich geht es ja auch um den Wiedererkennungswert, sollte man fusionieren. Vor 2015 ist da aber sicher nichts geplant. Für mich aber schon mal ein Grund einen kleinen Blick auf BSkyB zu werfen. Sky begann als englischsprachiger Sky Channel, ein frei empfangbares Fernsehprogramm aus den Niederlanden. Dann wurde Sky Channel von Rupert Murdoch übernommen und im Februar 1989 als Sky Television neu gegründet. Noch im selben Jahr schluckte Murdoch den Konkurrenten British Satellite Broadcasting, kurz BSB und firmierte zu BSkyB. Ab 1990 expandierte man rasant zu einem der größten Satelliten-TV Anbieter in Großbritannien und Irland.